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Perle der Alpen
In Saas-Fee (VS) liegt das Hotel Schweizerhof. Hier kann man zu spektakulären Skiund Schneeschuhtouren starten – und sich danach verwöhnen lassen.
Kalt pfeift der Wind über die Panoramaterrasse und lässt Touristen ihre Skimützen tief ins Gesicht ziehen. Ehrfürchtig blicken sie vom Bergrestaurant Längfluh aus hinüber auf den 4545 Meter hohen Dom, den höchsten, ganz in der Schweiz gelegenen Berg.
Von 18 Viertausendern umzingelt zieht das Saastal Jahr für Jahr zahlreiche Bergliebhaber an. Im Winter liegt dies auch am nahezu schneesicheren Skigebiet, das mit 100 Kilometern Piste auftrumpft und Langläufern 32 Kilometer Loipen bietet. Hinzu kommt eine tadellose Hotellerie. Zum Beispiel das «Hotel Schweizerhof Gourmet & Spa» in Saas-Fee. Hier gilt: Ankommen und Eintauchen in den aufwändig gestalteten Wellness- und Spa-Bereich des Hauses. Da fällt es nicht schwer, den Alltag zu vergessen und den Muskelkater vom Skitag zu lindern. Morgen lockt schliesslich wieder die Piste! Wie gut, dass die Talstation nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt ist. Bei so vielen Vorzügen ist es erstaunlich, dass sich Saas-Fee erst in den letzten Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Wintersportorte der Schweiz gemausert hat. Zwar reicht die Besiedlung der Hochebene bis in die Zeit der Kelten zurück – die aber kannten freilich noch keinen Fremdenverkehr. Erst als 1951 Saas-Fee durch eine geteerte Strasse mit Saas-Grund verbunden wurde und auch das Postauto den Ort bediente, kletterten die Besucherzahlen in die Höhe.
Gerade im Winter reisen Gäste am sichersten mit dem öffentlichen Verkehr ins autofreie Schneeparadies: mit dem Zug bis Visp oder Brig und weiter mit dem Postauto, das Fahrgäste im Halbstundentakt sanft die steilen Bergstrassen bis auf 1800 Meter über Meer chauffiert. Alpinfans zieht es von hier aus gleich weiter mit den Bergbahnen in bis zu 3600 Metern Höhe. Wer es gemütlicher mag, akklimatisiert sich erst einmal im Schweizerhof. Der Welcome-Drink lässt nicht lange auf sich warten, und abends folgt ein Gourmetessen (15 Punkte Gault Millau). Genussvoller kann ein Wellness-Break nicht beginnen.



