Unternavigation
Weiterführende Inhalte
Freie Ferienbürger
«Freie Ferienrepublik» nennt sich das Saastal neuerdings. Ferienbürger können das Tal frei – sprich gratis – mit PostAuto und den Bergbahnen erkunden.
Die Saaser waren schon immer ein eigenenes Völklein. Manche Forscher glauben gar, sie stammten von den Salassern ab, einem keltisch-ligurischen Stamm, der vor Urzeiten römischen Feldherren trotzte. Wie auch immer: Seit der legendäre Saaser Pfarrer Johann Josef Imseng Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Touristen im eigenen Pfarrhof beherbergte und auch noch höchstpersönlich auf ein paar Viertausender führte, hat sich das Tal mit den vier Gemeinden Saas-Fee, Saas-Grund, Saas-Balen und Saas-Almagell zu einer der innovativsten Ferienregionen der Schweiz entwickelt. Sommer wie Winter pilgern Feriengäste aus aller Welt hierher, um die hochalpine Bergwelt zu geniessen, deren Prachtstück der mächtige Dom (4545 m ü.M.) ist. Der neueste Coup der Ferienregion ist die Ausrufung der «Freien Ferienrepublik Saas-Fee». Und wo es eine Republik gibt, da gibt es auch Bürger: Ferienbürger wird man im Saastal, indem man einmal dort übernachtet. Die Vorteile der Bürgerschaft liegen in der kostenlosen Nutzung der PostAuto-Linien im Saastal sowie aller Bergbahnen mit Ausnahme des Sommerskigebiets. So sind Feriengäste stressfrei und umweltbewusst unterwegs, und egal wo sie nächtigen – das Postauto bringt sie sicher, pünktlich und gratis zur nächsten Talstation. Zum Beispiel zu den Bergbahnen Saas-Grund, um hinaufzugondeln auf den Kreuzboden; dort lassen sich die 18 Viertausender der Mischabelkette am schönsten bestaunen. Oder zum PostAuto-Bahnhof Saas-Fee, von wo aus Feriengäste nach einem kurzen Fussweg mit der Luftseilbahn und der welthöchsten unterirdischen Standseilbahn fast bis zum Viertausender Allalin (4027 m ü.M.) gelangen. Wenn das der Pfarrer Imseng wüsste: Der hat das Allalinhorn 1856 als erster Mensch überhaupt bestiegen – noch ohne Postauto und Seilbahn, wohlverstanden.
