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Nach dem Schlitteln ist vor dem Fondue
Im verschneiten Reichenbachtal (BE) raucht ein einziger Kamin. Also hinein ins Chalet-Hotel Schwarzwaldalp!
Schon während der Zugfahrt flackerte am Horizont immer wieder der Gipfel des Wetterhorns auf. Wie ein weit entfernter Edelstein. Und jetzt, nachdem wir in Meiringen ins mit Schneeketten ausgerüstete Postauto umgestiegen sind und eine halbstündige Fahrt durchs tief verschneite Reichenbachtal genossen haben, stehen wir am Fusse dieses 3692 Meter grossen Riesen.
Das Reichenbachtal ist eine wahre Schneeoase. Am kürzesten Tag des Jahres scheint die Sonne im Talboden ganze fünf Minuten. Mehr Sonnenstunden verbuchen nur Tourenskifahrer und Schneeschuhwanderer, die die nach Süden ausgerichtete Bergflanke in Angriff nehmen. Doch bevor die Sonnenanbeter nun weiterblättern, sei kurz gesagt: Nirgends in der Schweiz wird ein leichtes Frösteln so sehr belohnt wie auf der Schwarzwaldalp!
Zum Beispiel mit sicheren Schneeverhältnissen für Tourenskifahrer, Schneeschuhwanderer und Schlittler. Legendär ist die 5,5 Kilometer lange rasante Schlittelpiste von der Grossen Scheidegg hinab zur Schwarzwaldalp. Hinauf gehts übrigens wieder mit dem Postauto. Zudem strahlt dieses Tal, das null Skilifte und Jäger zählt, gerade im Verbund mit der Kälte eine einzigartige Ruhe aus. Und schliesslich gehört die Kälte zu jedem echten Wintermärchen, bevor es im Schlussakt in die warme Stube geht. In diesem Fall ins Chalet-Hotel Schwarzwaldalp. Schon beim Anblick des Cheminées glättet sich die Gänsehaut. Reicht die Gastgeberin dann noch einen hausgemachten Glühwein, röten sich die Wangen, bis das rassige Fondue mit heimischem Alpkäse die letzten Erinnerungen an die Kälte vertreibt. Sollte man noch verraten, dass der junge Küchenchef aus regionalen Produkten nicht nur Fondues, sondern auch Innovatives wie Heusuppe zaubert? Dass sich hier unter dicken Decken prima nächtigen lässt? Wer Winter sucht, findet ihn hier.



